Schritte

Grünwellenstart

 

Im Linup angekommen kannst Du Dich erstmals etwas erholen und orientieren. Als Anfänger gehst Du besser etwas weg vom Pulk, denn auch hier wirst Du eine Welle erwischen, kommst aber den erfahrenen Surfern nicht in die Quere.

Beobachte die anderen Bodyboarder und wenn Du ein Gefühl dafür bekommen hast, welche Wellen sich anzupaddeln lohnt und welche nicht, dann versuchst Du es auch.

 

 
Lektion 5: Das abreiten von Slipping Waves

 

"Slipping Waves" brechen nicht steil und hohl, bilden also keine Röhre. Die Welle bricht an der Krone und fliesst  über den eigenen Wellenfuss ins Wellental. Bei Beachbreaks, insbesonders bei auflandigem Wind, treffen wir diese Wellenform sehr oft an. "Slipping Waves" sind viel einfacher zu nehmen als hohlbrechende Wellen, da sie sich nicht überschlagen.

 

Du orientierst Dich Richtung Meer und suchst Dir eine Welle aus. Wie bei den gebrochenen Wellen musst Du kräftig Paddeln, damit die Welle nicht unter Dir durch läuft. Wenn Du merkst, dass Dich die Welle erreichst, schaltest Du den Turbo zu und du beginnst zu gleiten. Bei grossen Wellen spürst Du oft erst einen sog, umso rasanter wird dann die Fahrt.

 

Das folgende Bild wurde mit einer wasserdichten Kodak-Wegwerfkamera gemacht, die Bildqualität ist daher nur mässig, zeigt jedoch genau den Punkt des Grünwellenstartes bei einer "Slipping Wave". Ist das Bodyboard angegleitet, kannst du den "Bottom Turn" einleiten und die Welle in die Richtung die sie bricht abreiten (Im Bild Bottom Turn nach rechts, vom Weisswasser weg).

 

 
Lektion 6: Das anpaddeln von hohlbrechenden Wellen

 

Eigentlich funktioniert alles genau gleich wie der Grünwellenstart bei Slipping Waves. Es ist jedoch ungleich schwieriger, den das Timing muss genau stimmen. Du musst die Welle früh anpaddeln und ein hohes Tempo erreichen. Bist Du zu langsam, läufft die Welle unter Dir durch. Dropst Du in die Welle, wenn diese zu brechen beginnt, gehst Du "over the Falls" und wirst ordentlich durchgewaschen.

Die folgenden vier Bilder zeigen gleich drei Bodyboarder beim Teak off. Auf dem ersten Bild sieht man daher gleich 3 verschiedenen Phasen des Starts. Der Boarder ganz rechts ist noch am anpaddeln, die beiden andern gleiten bereits und leiten den Turn ein.

 

Tipp: Erreicht Dich der Wellenkamm, drückst Du die Nose ins Wasser. Das Board bietet Mehr wiederstand und Du wirst besser mitgenommen.

 

Bei solch moderaten Bedingungen wie auf der Bildfolge bricht die Welle nur etwas hohl und der Start gelingt auch dem Aufsteiger leicht, bei 2m wird's dann ordentlich heftiger und heikler!