Côte Landaise - Zwischen Biarritz und Biscarrosse

Geographische Lage
Die Côte Landes liegt im Südwesten von Frankreich am atlantischen Ozean, benannt nach dem gleichnamigen Departement Landes (Nr. 40). Das Departement  erstreckt sich von Biarritz, nahe der spanischen Grenze im Süden bis zum zum Basin d’Arcachon im Norden. Die Côte Landaise bildet somit die südliche Hälfte der der Côte d’Argent (Silberküste), die mit ca. 200 km als längster Sandstrand Europas gilt.

Topographie
Die ganze Küstenlinie ist von einer Sanddüne gesäumt. Dies findet Ihren Höhepunkt mit über 100 M.ü.M in der Dun du Pilat (Pyla), der höchsten Wanderdüne Europas.
Bei Niedrigwasser (F: Basmer) erstrecken sich vor den Dünen breite Sandstrände mit in der Tiefe gestaffelten Sandbänken. Das Hochwasser (F: Hautmer) steigt mancherorts bis an den Fuss der Düne, daher sollte man sich immer überlegen wo man sein Strandtuch hinlegt!
Hinter der Düne erstreckt sich ein riesiger Pinienwald (Eigentlich Seekiefern), angeblich der grösste Nutzwald in Europa. Etwa 5 km im Landesinneren gibt es einige Süsswasserseen.

Bodyboarden / Surfen
Auf der ganzen Küstenlänge findet man ideale Surfstrände die sich nicht gross Unterscheiden. Es handelt sich ausschliesslich um Beachbreaks. Strömung und Gezeiten verschieben permanent Tonnen von Material. Sandbänke und Halbinseln werden aufgeschichtet und wieder abgebaut. Ob ein Spot gut läuft hängt somit von der aktuellen Lage der Sändbänke in Bezug zum Tidestand und natürlich dem Swell ab. Einen bestimmten Strandabschnitt zu empfehlen macht daher eigentlich keinen Sinn.
Die Wassertemperatur liegt im Sommer nicht unter 18° bis maximal 22°.

Radfahren
An der ganzen Küste gibt es ein gut ausgebautes Radwegnetz. In der Hochsaison sind jedoch auch viele wenig routinierte Fahrer Unterwegs , das kreuzen auf den engen Wegen kann so schon mal zu gefährlichen Situationen führen.

Reisezeit
Die übliche Reisezeit ist vom Mai bis September. Hauptsaison ist jedoch nur während wenigen Wochen im Hochsommer. Mit dem Ende der französischen Schulferien, gegen Mitte August, ist der Rummel schlagartig vorbei. Schon bald schliessen die ersten Campingplätze, Restaurants und sogar Supermärkte. Die kleinen Strandorte wie Contis werden verlassen und fallen in den Winterschlaf. Bereits um den 20. September schliessen dann die letzten Campingplätze.

Orte
Grössere Orte sind zwar ganzjährig bewohnt, ausserhalb der Saison wirken Sie jedoch recht verlassen. Kleine Orte, am Ende der Stichstrassen sind zum Teil nur während der Saison bewohnt. Oft bestehen diese auch nur aus einem Parkplatz mit einigen Restaurants, Shops, etc.